Kirche Gronig

Gronig ist die älteste Ansiedlung im oberen Bliestal. Gehörte im Mittelalter zur Pfarrei Bliesen, später zu Oberthal. Im 18. Jahrhundert wurde in der Dorfmitte die Kapelle zu Ehren des hl. Donatus errichtet.

1. April 1962
1. Spatenstich zum Bau der neuen Donatuskirche

2. Juli 1962
Weihe des Grundsteins

29. September 1963
Einsegnung der Kirche

1. Dezember 1963
Weihe der beiden Glocken „St. Barbara“ und „St. Maria“

20. September 1964
Einweihung der neuen Orgel

Seelsorger und Bauherren in dieser Zeit
Pastor Heinrich Meffert und Pfarrverwalter Karl Becker, der dann erster Pastor von Gronig wurde.

Architekt
Hans Schick, Sulzbach

Grundidee des Entwurfes
Zelt Gottes unter den Menschen

Höhe des Kirchenzeltes
14 m

Höhe des Kirchturmes
30 m

Entwurf der Kirchenfenster
Ferdinand Selgard, Spiesen

Ausführung der Kirchenfenster
Firma Derix, Rottweil

Fenster der Rückwand
Symbole der 7 Sakramente

  • Taufe: Weißes Taufkleid - Blau des Wassers; Feuerzungen: Gaben des Geistes
  • Firmung: Taube als Symbol des Hl. Geistes
  • Eucharistie: Kelch und Hostie
  • Buße: Schlüssel für Binde- und Lösegewalt
  • Krankensalbung: Krankenöl, Zweig der Hoffnung
  • Priesterweihe: Kelch für Eucharistiefeier – Schlüssel für Sündenvergebung
  • Ehe: Verschlungene Ringe, Blume des Lebens
 

Glocken
Fa. Mark, Brockscheid (1963)

Orgel
Fa. Seebald, Trier (1964)

Kreuzweg
Egino Weinert, Köln (1989)

Barocker Altar
Der Barocke Altar der Seitenkapelle der Kirche stammt aus der St. Annenkirche in Trier

Drei Heilige zieren ihn:

  • Liborius (mit Herz und Hirtenstab) im 4. Jh. Bischof von Le Mans
  • Wendalinus, der Heilige des St. Wendeler Landes in der Mitte
  • Donatus, der Patron der Kirche, römischer Märtyrer im 2. Jh.. Er diente als Soldat (Schwert) und gilt als Wetterheiliger (Blitz). Eine weitere Darstellung des Pfarrpatrons im hinteren Teil der Kirche.


Giebelbild
Das Bild der Gottesmutter